Wandern im Hohen Venn

Was tun, wenn der nächste Urlaub noch weit entfernt ist und man trotzdem raus aus dem Alltag möchte?
Eine andere Umgebung sehen, eine andere Sprache hören. Nur rund 100 km nach Westen fahren und schon sieht alles anders aus. Belgien oder die Niederlande bieten sich an.
An einem typisch rheinischen Wintertag 2015, 5 Grad, wolkig, ab und zu Nieselregen, wurde mir das Ganze zu trist. Wo gibt es denn wenigstens Schnee? Ich wollte außerdem kurz raus aus Deutschland und so kam ich auf das Hohe Venn. Kurzer Hand mieteten Martin und ich ein Auto und fuhren gen Westen. Aachen Lichtenbusch und schon waren wir in Belgien. Mit den Höhenmetern kam tatsächlich der Schnee. Wir fuhren bis zur Baraque Michel. Von dort aus wollten wir ein wenig durch’s Moor bei Schnee wandern. Es war schwer die Stege zu sehen, aber Fussspuren zeigten den Weg. Die Luftfeuchtigkeit war in Windrichtung an den kahlen Birken gefroren. Die verdeckte Landschaft machte uns neugierig. Wie sieht das Moor im Frühjahr aus?

Martin im Schnee

Eis an einer Birke

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Das erste Mal Ägypten

Rotmeeranemonenfisch

Das Rote Meer in Ägypten ist DAS Urlaubsziel deutscher Taucher.
Genau deshalb wollte ich bisher nie dorthin, Massentourismus.
Die Unterwasserflora- und Fauna reizte mich aber dennoch all die Jahre, seit ich tauche (1998). Da seit 2011 immer wieder von ausbleibenden Touristen wegen instabiler politischer Lage in Ägypten berichtet wird, die Rotmeerregion aber sicher sein soll, dachte ich, jetzt wäre es an der Zeit, Ägypten eine Woche an zu testen. Durch Recherche in diversen Blogs schien die Region um Marsa Alam herum am besten geeignet, um Massentourismus zu umgehen. Einen guten Bericht las ich auf diverettes.de.
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