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Viele Studien, die sich rein mit Fachhochschulprofessoren befassen, scheint es nicht zu geben, aber in den paar, die ich entdeckt habe, zeichnet sich ein interessantes Bild ab.
FH-Profs fühlen sich in hohem Maße verantwortlich für ihre Studierenden. Deren Betreuung steht im Mittelpunkt ihrer beruflichen Tätigkeit. Dies korrespondiert zumindest schon einmal mit dem Leitbild der Fachhochschulen, vorwiegend (anwendungsbezogene) Lehre zu betreiben.
Allerdings legen die meisten Professoren keinen Wert auf professionelles Wissen, wie sie Lehre gestalten. Hier verlassen sie sich auf ihre eigenen reflexiven Fähigkeiten (Learning by Doing) und haben sich ihre Methoden meist aus der Studienzeit bei ihren Profs abgeguckt.

Die erste Aussage des Verantwortungsgefühls gegenüber ihren Studierenden bringt mich auf einen möglichen anderen Zusammenhang.
Betreuung von Studierenden und Verantwortungsgefühl ihnen gegenüber klingt stark nach Werten, die oft Frauen zugeschrieben werden.
Gibt möglicherweise einen signifikant höheren Anteil an Professorinnen an Fachhochschulen als an Universitäten? Andererseits sind Fachhochschulen oft eher technisch ausgerichtet, was wieder gegen einen höheren Anteil von Professorinnen spricht.
In einer Studie fand sich als Nebenergebnis auch, dass die meisten FH-Professoren aus einem eher mittleren Milieu statt aus einer priviligierten Schicht stammen. Steckt hinter der Studierendenorientierung vielleicht auch der Wunsch, jungen Menschen bei einen sozialen Aufstieg behilflich zu sein?

Zurück zum ersten Teil, Studierendenorientierung aber kein Interesse an professionellem Wissen zu Didaktik scheint in einem Widerspruch zu stehen. Wenn man aber bedenkt, dass FH-Professoren auf Zusammenarbeit mit der Wirtschaft angewiesen sind, um ihre gewünschten Projekte durchführen zu können, wird das wieder klarer. Studierende machen einen Teil ihres sozialen Kapitals (Netzwerke, “Vitamin B”) aus. Sie vermitteln ihnen Prakitka bei Firmen aus ihrem früheren beruflichen Kontext. Die Firmen ziehen aus diesen Praktikanten einen Nutzen und revanchieren sich auf die eine oder andere Art wieder bei dem jeweiligen Professor. Die Studierenden selbst bilden zukünftiges soziales Kapital, was sich in ökonomisches Kapital verwandeln lässt (Aufträge an die Professoren von den zukünftigen Firmen der Studierenden). So ermittelt in einer Studie zum Studierendenhabitus von Uni- und FH-Studis.
Habe ich aber auch selbst schon erlebt ;-)

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Da ich mittlerweile immer häufiger mein iPad überall hin mitnehme und dann natürlich gefragt werde, was man mit dem Gerät so alles machen kann und wozu es gut ist, hier ein weiterer Erfahrungsbericht. Annabell hat bereits einen vorgelegt. Ich arbeite relativ ähnlich. Insbesondere Dropbox ist DAS verbindende Element bei allen meinen webfähigen Geräten, die da wären ein Macbook Pro auf der Arbeit, ein iMac zu Hause, ein iPhone und seit ca. 3 Wochen nun auch ein iPad. (weiterlesen…)

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Über die Diss habe ich schon länger nichts mehr geschrieben. Heißt aber nicht, dass ich nichts gemacht hätte. Wie es sicher so manchem bei einer Promotion geht, habe ich zeitweilig einen Irrweg verfolgt. Ich wollte zu sehr Dinge aus meiner Arbeit an der FH in die Diss einbringen, die dort aber nur am Rande etwas zu suchen haben. Ersatzlos streichen und zurück zum letzten passenden Stand :-)

Ein Punkt, wo ich zwar eine grobe Vorstellung habe, aber durch das Forschungsmethodenseminar mit anderen Augen, noch etwas verwirrt, draufschaue, bertrifft ein Kernelement, den Habitus von Fachhochschulprofessoren.

  1. Ab wann in der Entstehung schaue ich mir den an?
  2. Was gehört da nund eigentlich dazu, sprich wie kann ich den operationalisieren?
  3. Ist ein Fragebogen eigentlich ein passendes Instrument, um den Habitus, der ja auch Handlungen umfasst, zu ermitteln?
  4. Was für Habitus (Plural) kann man bilden?
  5. Ermittele ich also den Habitus und den E-Learning-Einsatz?
  6. Und wie mache ich eigentlich Hypothesen? In dem hübschen Forschungsmethodenbuch zum Seminar steht etwas von Konditionalsätzen. Haben wir im Seminar aber so nicht gemacht.

Fragezeichen.

Zu Frage 1: Ein Buch zu beruflicher Sozialisation lässt mich vermuten, dass ich den Habitus ab dem Studium anschauen sollte, aber auch den Beruf der Eltern abfragen sollte. Eltern erziehen ihre Kinder auf später zu erwartende schulische und berufliche Anforderungen hin. Und was steuert die Eltern in eine bestimmte Richtung der Erziehung? Ihr eigener beruflicher Habitus. Die Habitusreproduktion findet zunächst unmittelbar ohne weitere Institutionen statt. Der bereits halbwegs entwickelte berufliche Habitus des Kindes lässt es später ein zu seinem Habitus passendes Studium wählen, usw. Der berufliche Habitus des Kindes wirkt als Selektionsmechanismus, andere Möglichkeiten werden ausgeschlossen.

Zu Frage 5: Muss ich wohl. Der E-Learning-Einsatz ist die Handlung, also Ausdruck des Habitus… *grübel* Variable 1: Habitus?, Variable 2: E-Learning-Einsatz?

Fazit: Halbwissen bzgl. Forschungsmethoden, muss vervollständigt werden.

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