Der Strand oder Koh Phi Phi

Nicht nur die Phang Nga Bucht war mal eine Filmkulisse auch die Insel Koh Phi Phi diente als solche für den Film „Der Strand“ mit Leonardi DiCaprio. Um genau zu sein war es Koh Phi Phi Leh. Koh Phi Phi besteht nämlich eigentlich aus zwei Inseln, der bewohnten Insel Koh Phi Phi Don und der unbewohnten Koh Phi Phi Leh.

Longtailboot am Laem Tong Strand

Martin mit Palme

Seit „Der Strand“ ist Koh Phi Phi ein Touristenmagnet. Insbesondere für Rucksack-Party-Touristen. Süße Cokatils aus Eimern zum Selbermischen werden ab dem vormittag überall im Hauptort Tonsai Village auf Koh Phi Phi Don verkauft. Abends gibt es dann die passende Technobeschallung dazu. Von letzterer haben wir allerdings nicht viel mitbekommen, da wir gar nicht im Tonsai Village übernachteten. Koh Phi Phi hatten wir uns aus anderem Grund als nächsten Standort ausgesucht. Ein bisschen tauchen wollten wir auch in Thailand. Khao Lak wäre eigentlich ein guter Ausgangspunkt gewesen, viele Tauchbasen gibt es dort. Der Haken ist allerdings, dass die interessanten Tauchgründe mindestens 70km vor der Küste liegen, z.B. die Similan Islands. Das bedeutet anstrengende, teure Bootsfahrten dorthin. Besonders auf das „anstrengend“ hatten wir keine Lust. Um Koh Phi Phi liegen einige nahe Tauchplätze, Bootsfahrten alle unter 1h. Also war klar, tauchen wird dort gemacht.
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Eine Nacht in der schwimmenden Bambushütte

In einer Doku über den Khao Sok Nationalpark hatte ich schon etwas über den dortigen Dschungel und Stausee gesehen. Auch rund den Stausee erheben sich imposante Kalksteinfelsen.

Kalksteinberge

Im See selbst gibt es eine mystische Landschaft mit toten Bäumen, auch unter Wasser. In einem sehr warmen See ohne die in Europa vorhandenen Thermo-Sprungschichten hin zu 4-Grad-kaltem Wasser in der Tiefe wollte ich gerne mal tauchen. Leider ergab sich, dass nur früher mal (Sport-)Tauchausflüge dorthin angeboten wurden. Heutzutage höchstens noch für zertifizierte Höhlentaucher. Stausee und umgebender Dschungel reizte mich aber dennoch. Es gibt dort Übernachtungsmöglichkeiten in schwimmenden Bambushütten. Martin und ich hatten vor 5 Jahren eine Tour mit Übernachtung im Zelt im Grenzgebiet zwischen Mexico und Belize mitgemacht. Die Urwaldgeräusche des nachts bzw. zu Sonnenauf- und -untergang waren besonders beeindruckend. Ein ähnlich spannendes Erlebnis erhoffte ich mir in Khao Sok. Die Khao Sok Übernachtungstour wurde für unseren Aufenthalt passend von Dienstag auf Mittwoch angeboten. Mittwoch war mein Geburtstag => Geburtstagsgeschenk 🙂 Continue Reading