Mal wieder Präsenzlehre

In Sachen Weiterbildung beim Tauchen habe ich nach längerer Zeit mal wieder einen Kurs gemacht und zwar Ozeanologie.
Das Thema war wirklich spannend, so machte es auch nicht soviel aus, dass uns das meiste im Vortrag präsentiert wurde und hier kein Tauchgang dazu vorgeschrieben wurde. Unser Dozent stellte aber einige interessante Beispiele vor wie z.B. aufsteigende Gase im Meer, die ich in Verbindung mit Erfahrungen im Tauchturm Nemo 33 in Brüssel bringen konnte. Der meeresbiologischen Teil konnte durch einen Rundgang vor und hinter den Kulissen des Aquazoos in Düsseldorf, wo der Kurs statt fand, untermauert werden.
Bei diesem primär theoretischen Kurs fand ich die Voraussetzung, dass man mindestens 20 Tauchgänge bereits gemacht haben muss, sehr wichtig. Sonst hätte einfach die Verbindung zu praktischem (Vor-)Wissen gefehlt und es wäre nicht viel hängen geblieben.

Bücherkonsum

Seit einigen Monaten beobachte ich ein interessantes Phänomen an mir selbst. Kurz nach Beginn meines Masterstudiums habe ich wieder begonnen, vermehrt Bücher zu lesen. Inhaltlich haben sie größtenteils nur indirekt etwas mit den Studieninhalten zu tun. Allerdings regen viele davon zu weiteren Recherchen an. Web 2.0 und die Auswirkungen auf das tägliche (Arbeits-)Leben sind hier meine beliebtesten Themen, letzteres auch in Bezug auf den 2. Studienabschluss mit etwas anderer Richtung als der erste. Wie könnte meine Jobentwicklung aussehen? Dazu gibt es doch einige interessante Bücher. 6 habe ich dieses Jahr schon gelesen. Jetzt noch ein Empfehlung die nicht Web 2.0 und Studium/Job betrifft:

Brasilien, Brasilien von Joao Ubaldo Ribeiro, ein spannender Roman, der größtenteils im Brasilien des 19. Jahrhunderts spielt. Der Einblick in das Verhältnis der Sklaven zu ihren Herren und das Leben der Sklaven nach ihrer Befreiung läßt viele Rückschlüsse auf die heutige brasilianische Gesellschaft zu.