Nasses Vergnügen in heimischen Seen

Wenn man nicht gerade während der Vollzirkulationszeit (Frühjahr, Herbst) in deutschen Seen taucht, gibt es tatsächlich doch einiges zu sehen.

Ausprobiert habe ich bisher im Kölner Raum den Hitdorfer See, Widdauen 1 beim Hitdorfer und den Fühlinger See. Inzwischen gelernt habe ich, in diesen Seen nicht unterhalb der Sprungschicht zu tauchen. Kalt (6-10 Grad) und v. A. man sieht vielleicht 0,5m weit. Ausnahme ist Widdauen 1, da waren die Sichtweiten unterhalb der Sprungschicht immer noch ziemlich gut.

Zum Hitdofer See siehe den Blogbeitrag Die Taucher mit dem Taxi.

Widdauen 1 hat eine kleine Steilwand, Geistewälder aus Algen und an Tieren Buntbarsche, kleine Hechte sowie Karpfen.

Steilwand Widdauen 1

Geisterwald Widdauen 1

Der für mich nächst gelegene See ist allerdings der Fühlinger See im Norden von Köln. Vorteil: Ist per ÖPNV zu erreichen, mit der Buslinie 122 nach Seeberg fahren und man kommt direkt am Blackfootbeach mit der Tauchbasis Blue Marlin raus. Prima, wenn man kein Auto sowie Flasche und Blei hat 🙂

Im Sommer ist der See sogar recht warm. Bis zur Sprungschicht in ca. 7m Tiefe waren es heute 22 Grad. Da lässt es sich locker über eine Stunde unter Wasser aushalten. Heute war Hechttag, von ganz groß bis ganz klein.

Großer Hecht

Mittelgroßer Hecht

Babyhecht

Aber auch Buntbarsche vom Baby bis zu rund 40cm langen am grünen Berg nahe der Brücke bei Parkplatz 2 gab es zu sehen.

Buntbarsche

Großer Buntbarsch

Mancher Algenbewuchs im Fühlinger See sieht auch aus wie ein interstellarer Nebel.

Algennebel

Der Fühli hat mich nun doch überzeugt. Werde demnächst öfter auch mal zu Hause abtauchen 🙂