The Great Blue Hole

Als Taucher hört man im Zusammenhang mit Belize als erstes vom Blue Hole, was Jaques Cousteau in den 70ern entdeckte. Da wollten wir auch hin, auch wenn es ein eher unspektakulärer einfach nur kurzer, tiefer Tauchgang sein sollte.

Das Blue Hole befindet sich im Lighthousereef rund 2-3 Bootsstunden von San Pedro entfernt. D.h. wenn man von dort aus fährt, wird es eine Tagestour. Amigos del Mar boten diese mit 2 zusätzlichen Tauchgängen und einem Spaziergang in einem Rotfusstölpelreservat an. Angesichts des guten Programms ist der relativ hohe Preis gerechtfertigt, 250 US-Dollar pro Person.


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Auf der Fahrt zum Blue Hole wurden wir von Delfinen und Fliegenden Fischen begleitet. Die Fahrt ist teilweise nichts für Leute mit empfindlichem Magen, da man teils über das offene Meer fahren muss, was in Belize schnell sehr wellig ist.

Wie ist es nun, im Blue Hole zu tauchen? Laut meinem Logbucheintrag dauerte der gesamte Tauchgang gerade 32 min, davon waren lediglich ca. 8 min abtauchen und auf einer Tiefe von ca. 40-42 m bleiben. Es war auch ein Dekotauchgang, so gerade eben laut meinem Computer. Wo sonst das Wasser 27 Grad warm war, so hatte es in der Tiefe „nur“ 23 Grad. Im Shorty sind 23 Grad aber ggfs. schon etwas frisch. In der Tiefe konnten wir dann Stalaktiten und Stalakmiten sehen. Das Blue Hole war einmal eine trockene Höhle, nur dort können Tropfsteine entstehen, niemals in einem gefluteten Loch. Leider war es so dunkel dort, dass die meisten meiner Aufnahmen nichts geworden sind. Nur ein paar Stalaktiten gingen noch.

Spannend war der Tauchgang für Martin und mich auch deshalb, weil wir noch nie so tief waren. Beim Briefing wurden wir auf die Gefahr eines Tiefenrausches und die Symptome hingewiesen. Sollte diese auftreten, sofort beim Guide melden und etwas auftauchen. Ich frage mich allerdings, ob ich mich wirklich beim Guide gemeldet hätte, wenn sich das Gefühl eingestellt hätte, dass dies der „Best Dive ever!“ gewesen wäre.

Nichts dergleichen geschah. Beim Auftauchen sahen wir dann einige nicht so harmlose Graue Riffhaie.

Die beiden weiteren Tauchgänge fanden bei Half Moon Caye statt. So eine richtige Bountyinsel wie aus der Werbung. Besonders das Aquarium, so der Name eines der beiden Spots, bot wirklich eine Sicht wie im Aquarium.

Es gab wieder viele verschiedene Engelsfische, Schildkröten, Tüpfelritterfische und riesige Fassschwämme.

Die kompletten Unterwasserfotos gibt es auf Flickr.

Rotfusstölpel im Baum

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