Die Taucher mit dem Taxi

Es gibt Dinge, die gibt es gar nicht. Z. B.Taucher ohne Auto.

Doch, und zwar Martin und mich. Um meinen neuen Tauchanzug auszuprobieren, sind wir zum Hitdorfer See in Leverkusen gefahren, welcher ohne Auto mit Tauchgepäck nicht zu erreichen ist. Wir wurden schon etwas seltsam angeguckt, als wir unser Gepäck vor der Tauchschule aus dem Taxi luden.

Nun gut, es sollte laut Café Strandgut gute Sicht von 3-6m bis in 10m Tiefe geben und das sollte 15 Grad haben. Das relativiert sich alles, sobald man die 10m überschreitet…

Angekommen in der Mitte des Sees in 14m Tiefe waren es plötzlich nur 6 Grad. Und „wie Sie sehen, sehen Sie nichts“.

Null Sicht - Martin ca. 1m entfernt

Man sah bald nicht mehr wo oben und unten war, es wurde sogar richtig dunkel.
Der Anzug hielt immerhin wunderbar warm, aber meine Hände und Füsse froren trotz Handschuhen und Füsslingen augenblicklich ein. Schnell etwas aufsteigen, bevor man nicht mal mehr den Kompass am Arm sieht!

Der Rest ging wieder, über 10m gab es tatsächlich 3-6m Sicht.
Fische oder anderes Getier allerdings Fehlanzeige. Also Taucherfotos.

Selbstporträt Nadine

Buddy Martin

Nadine im Hitdorfer See

Fazit der ganzen Aktion: Der neue Tauchanzug hat die Feuerprobe bestanden. Deutsche Seen sind immer noch trübe Tümpel und ich freue wieder auf’s Meer bzw. kristallklare Cenoten in Yucatan 🙂
Trotzdem ist der Hitdorfer See mit der Tauchschule Café Strandgut zu empfehlen, im Café lässt sich wunderbar zwischen den Tauchgängen chillen.

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