Brüllaffenreservat und Mayaruinen

Den ersten Tag verbrachten wir in Belize City. Da aber Sonntag war, hatte alles zu und wir haben den Tag mehr zum Überwinden des Jetlags genutzt. Die Klimaänderung war auch nicht ganz ohne. In Belize ist es feucht-heiss. Nachts sinkt die Temperatur kaum unter 28 Grad, tagsüber um die 33 Grad bei geschätzten 100%-Luftfeuchtigkeit.
Am nächsten Morgen wurden wir von unserem Reiseleiter im Frühstückscafé abgeholt. Der einzige Deutsche außer uns, war nicht schwer zu finden. Wir fuhren nach Norden in ein Brüllaffenreservat. Die Affen kamen auch sehr nahe. Ein Guide vor Ort regte auch das Leitmännchen zum Brüllen an. Das klingt wie Zombies in einschlägigen Filmen. Dafür wurde auch tatsächlich Brüllaffengebrüll verwendet 🙂

 

 

 

 

 

 

Weiter ging es nun nach Südwesten Richtung guatemaltekische Grenze nach San Ignacio. Auf dem Weg dorthin gab’s erstmal einen Platten. Aber kleine Tankstellen, die so etwas reparieren können, gibt es an den wenigen Strassen aber häufiger.

Im Landesinneren sieht man sehr viele Flüsse. Alle haben ein fast magisches Blaugrün. Ich konnte kaum glauben, dass die Farbe echt ist, aber ist sie und stammt von Mineralien. Kurz vor San Ignacio bot sich dann die Gelegenheit, unsere erste Mayaruine zu sehen, Xunantunich.

Und auch hier in den Baumkronen überall Brüllaffengebrüll 🙂

Das Hotel in San Ignacio war auch schön. Ein kleines Guesthaus mit 10 Zimmern. Unseres war ganz oben mit großer Verranda, Hängematte und weiteren Sitzgelegenheiten. Sehr spannend da mal um 4.30 Uhr aufzustehen und die ganzen fremden Geräusche zu hören. Die Stadt ist quasi mitten im Dschungel.