Hollandtour Kölnisch Wasser 2014

Hummer am Reefball

Hummer am Reefball

Haarqualle

Haarqualle

Für ein verlängertes Wochenende fuhren 7 Leute von Kölnisch Wasser nach Scharendijke ans Grevelinger Meer.
Noch am Ankunftstag ging es direkt in Scharendijke Hafen ins Wasser. Der ein oder andere fragte sich, ob er ohne Eisweste nicht frieren würde. Bei 19 Grad Wassertemperatur war das aber kein Problem.
Die Sichtweite war zunächst nicht berauschend, ca. 2m. Doch kaum hatten wir die Reefballs gefunden, Betonkugeln zur Bildung von künstlichen Korallenriffen, wurden wir entschädigt. Über und über bewachsen mit Muscheln, Anemonen und Korallen, oben drauf diverse Seesterne, in jedem Loch ein Taschenkrebs, Krabben, Garnelen oder Hummer. Durch’s Wasser schwebten auch viele Seestachelbeeren, Ohrenquallen und eine Haarqualle, die eher wie eine Spiegeleiqualle aussah.
Nach dem Bezug unserer mobilen Wohnheime ging es auf Nahrungssuche. Dies gestaltete sich als nicht so einfach, denn in allen umliegenden Restaurants wurden in geschlossener Gesellschaft Hochzeiten gefeiert. Etwas weiter im Ort Scharendijke selbst wurden wir schließlich fündig. Es sollte allerdings eine ganze Weile dauern, bis wir endlich unser Essen hatten. Der Rückweg wurde zu einer richtigen Nachtwanderung. Zum Glück hatten wir für den nächsten Abend ein gemeinschaftliches Grillen in Eigenregie geplant.

Sägegarnele

Sägegarnele

Taschenkrebs

Taschenkrebs

Der nächste Tag begann mit einem gemütlichen Frühstück.
Auf dem Tagesprogramm standen die Tauchplätze Dreischor Gemaal, Pumpstation und Het Koepeltje (West) fast direkt bei unserer Schlafstätte.
Dreischor Gemaal bot schon deutlich bessere Sichtweiten mit 3-5m. Das Riff bot unzählige Hummer, Taschenkrebse, diverse Krabben, viele Austern und Miesmuscheln, Brotkrumenschwämme sowie Seestachelbeeren mit pulsierenden Lichterketten. Besonders schön bewachsen war die Pumpstation. Leider hielten sich hier auch dementsprechend viele Taucher auf und man musste sich nicht wundern, wenn man plötzlich den Atemregler aus dem Mund getreten bekam oder sich ein anderer Taucher komplett auf einen drauf setzte. Nerven behalten und weiter. Continue Reading