Touriinsel Bali?

Vor 3 Tagen kamen wir endlich auf Bali an. Obwohl ebenfalls nur wenige Breitengrade vom Äquator entfernt wie Kuala Lumpur ist das Klima hier doch viel angenehmer, längst nicht so drückend heißschwül.Die erste Nacht verbrachten wir in der Tourihotzone Tuban/Kuta. Aber am nächsten Tag startete schon unsere Rundreise durch Westbali und Ostjava. Stop 1 gehörte noch zur Tourihotzone, der Meerestempel Tanah Lot. Es folgten viele Geschichten zum Hinduglauben auf Bali. Jede Familie hat ihren eigenen Haustempel. Betreten darf man die Tempel auch nur mit Sarong. Lange Hose reicht nicht.

Im Sarong vor einem Tempel

Im Sarong vor einem Tempel

Der nächste Stop an einem Tempel beinhaltete allerdings keine solche Besichtigung sondern es fand eine Wanderung durch tropischen Regenwald am Fuße des Vulkans Gunung Batukaru statt.

Der spannendste Teil an Tag 2 war eine Schnorcheltour an der Insel Menjangan ganz im Westen. Dies war unser erster Kontakt mit großer bunter Artenvielfalt in tropischen Gewässern. Die leuchtenden Farben von Fischen, Korallen und Wasser haben uns sehr beeindruckt. Rote-Meer-Taucher wird man damit wohl nicht beeindrucken, weil es ähnlich ist, aber Martin und ich waren noch nie am Roten Meer.

Die folgenden Fotos sind vom Display meiner Unterwasserkamera abfotografiert, kein SD-Kartenadapter vorhanden. Moiré-Muster bitte geflissentlich ignorieren 😉

Komische Umbrüche bitte auch, die WordPressapp hat so ihre Macken :-/
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Es folgte die Weiterfahrt auf engen Straßen mit Linksverkehr bis zur Fähre nach Java, der Nachbarinsel. Hier fällt direkt auf, dass der Großteil der Bevölkerung Muslime sind. Auf immer holprigerer Straße fuhren wir durch Reisfelder in größere Höhenlagen bis zu unserem völlig abgelegenen Hotel. Es ist deutlich kühler. Knapp über 20 Grad.

Hol Chan Marine Reserve

Bei Ambergris Caye gibt es diverse gute Dive- und Schnorchelspots. Zum Einstieg entschlossen wir uns, zunächst an einer Schnorcheltour teilzunehmen. Ich wollte dabei v.a. meine Olympus XZ-1 mit Unterwasserblitz einmal ausprobieren bevor es bei den Tauchgängen wirklich ernst wird. Einfach so vom Strand aus losschnorcheln geht vor Ambergris Caye und speziell San Pedro nicht. Zuviel Bootsverkehr und viel Seegras. Um wirklich etwas zu sehen, muss man mit dem Boot rausfahren. Die direkt beim Hotel angebotene Tour führte in das Hol Chan Marine Reserve mit den beiden Spots Hol Chan Cut und Shark Ray Alley. Der Erste eignet sich auch zum Tauchen, der zweite ist so flach, dass tauchen verboten ist.

Der Hol Chan Cut ist eine Art Einschnitt im Barriereriff, der eine Verbindung zwischen dem Flachwasser nahe der Insel und dem offenen Meer herstellt. Durch Strömungen dort sammeln sich viele verschiedene Tiere dort.

Der Name Shark Ray Alley besagt bereits, was man dort vorwiegend findet: Haie und Rochen.

Genauer gesagt findet man meist ungefährliche Ammenhaie und Southern Rays (Deutschen Namen kenne ich nicht).

Des Weiteren gibt es die allgegenwärtigen Zackenbarsche, Snapper und grüne Meeresschildkröten. Da alles sehr flach ist, gelingen wirklich gute Unterwasseraufnahmen. Man denke als UW-Fotograf immer daran, je tiefer man taucht, umso weniger Farben gibt es. In 2 m Tiefe sieht alles auch ohne künstliche Lichtquelle noch sehr farbenfroh aus. Aber ein bisschen Aufhellen sieht auch spannend aus 🙂