Wanderinsel Guadeloupe

Nicht nur unter Wasser hat Guadeloupe viel zu bieten. Als Übergang von Wasser zu Land noch ein Nachtrag zum Tauchen. Bei einem Tauchgang im Reserve Cousteau kletterte ich nach dessen Ende wie gewohnt die Bootsleiter hoch. Ein schon etwas größeres Tier sprang mir direkt entgegen, ein Leguan! Der hatte es sich auf dem Trittbrett gemütlich gemacht. Von mir aufgeschreckt schwamm er schnell von Dannen.
Wie schon im vorigen Beitrag geschrieben, hat Guadeloupe mit Basse-Terre eine gebirgige und sehr grüne Seite. Wo viel Grün ist, ist auch Wasser. Guadeloupe hat auch den Namen „Insel der schönen Wasser“. Diese bestehen aus vielen Flüssen, Wasserfällen und Bassins. Nicht zu vergessen auch das teils türkisfarbene Meer.

Strand bei Ziotte

Strand bei Ziotte

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Vulkanbesteigung mitten in der Nacht

Gunung Batur

Gunung Batur

Bali hat ein paar Vulkane. Auf einen wollten wir steigen. Nicht gleich den höchsten, den Gunung Agung (über 3000m), da wir nicht gerade echte Bergsteiger sind. Wir wählten den Gunung Batur mit ca. 1700m Höhe. Mit Lavagesteinspisten haben wir von Lanzarote her Erfahrung, daher kamen nur stabile Wanderschuhe in Frage. Die halfen enorm bei den sehr steilen Anstiegen. Die Tour starte um 1.30 Uhr von unserem Hotel in Tulamben. Bis zum Startpunkt fuhren wir noch 2h. Serpentinen im Stockdustern und schneller Fahrt. Da wurde Martin und mir doch etwas übel. Wir wurden mit Taschenlampen ausgerüstet und auf ging es im Dunkeln den Batur hoch. Hinter uns kroch eine lange Schlange von Lichtern ebenfalls hoch. Eine in den Monaten Juni, Juli, August beliebte Tour. Die Anstiege waren schliesslich doch steiler als erhofft und so lief uns bald der Schweiss hinunter. Nach ca. 2h kamen wir auf dem Gipfel an. Eine gewisse Partyatmosphäre machte sich breit, da einige Wanderer Musik liefen liessen. 5.30 Uhr, in einer Stunde sollte die Sonne aufgehen. Es war recht frisch oben, weshalb wir nun doch Pulli und Jacke anzogen. Manch ein anderer Wanderer fror sich in Shorts und Sandalen (Autsch, scharfkantige Lava…) den A… ab. Langsam kroch die Morgenröte über den Horizont und beleuchtete einige Wolken und umliegende Vulkane. Beim eigentlichen Sonnenaufgang lag leider eine dicke Wolkenschicht über dem Gipfel. Bei Wolkennebel ging es wieder herunter.

Wanderweg im Morgennebel

Wanderweg im Morgennebel

Insgesamt war es dennoch eine schöne Tour.